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Warum wir Träume vergessen

Und wie ein Traumtagebuch das ändert.

Gut belegt3 Min. Lesezeit

Über einem Kissen lösen sich Traumbilder wie Rauch auf, daneben liegt ein aufgeschlagenes Notizbuch mit Stift auf dem Nachttisch.

Fast alle Menschen träumen jede Nacht. Die meisten Träume sind aber Minuten nach dem Aufwachen verschwunden, vor allem wenn wir uns sofort bewegen oder an den Tag denken.

Ein Traumtagebuch hilft: Wer Träume aufschreibt, erinnert sich an mehr. Besonders stark ist das bei Menschen, die sich bisher kaum erinnern.

Das zählt auch für Klarträume. In einer großen Studie mit 355 Teilnehmenden wurden in Nächten mit Klartraum im Schnitt 2,8 Träume erinnert, sonst 1,7.

Das Morgen-Ritual

  1. Liegen bleiben, Augen zu.
  2. Frag dich: Wo war ich? Wer war da? Wie hat es sich angefühlt?
  3. Erst dann festhalten. Bruchstücke zählen auch.

Studien dazu

  1. Aspy 2016: Tagebuch und Traumerinnerung
  2. Aspy 2020: International Lucid Dream Induction Study

Dieser Artikel fasst Studien in einfacher Sprache zusammen. Er ersetzt keine ärztliche Beratung. Gesundheitshinweis