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SSILD: die Sinnes-Runde

Einfach zu lernen und auch ohne erinnerten Traum möglich.

Gut belegt3 Min. Lesezeit

Eine schlafende Person, um die drei leuchtende Kugeln kreisen: ein Auge, eine Spirale wie aus Klang und eine warme Kugel wie eine Berührung.

SSILD steht für Senses Initiated Lucid Dream. Du lenkst deine Aufmerksamkeit in Runden auf Sehen, Hören und Spüren. Das klingt unspektakulär, bringt dich aber in einen Zustand, aus dem Klarträume leichter entstehen.

So geht’s

  1. Augen zu: Achte auf das Dunkel hinter den Lidern, ohne etwas sehen zu wollen.
  2. Achte auf Geräusche um dich herum.
  3. Spüre deinen Körper: Gewicht, Wärme, Kribbeln.
  4. Erst vier schnelle Runden von wenigen Sekunden, dann vier bis sechs langsame Runden mit etwa 20 Sekunden pro Sinn. Danach einfach einschlafen.

In der großen Feldstudie war SSILD genauso wirksam wie MILD. In einer Laborstudie aus drei Ländern hatte die Hälfte der Teilnehmenden in zwei Morgenschläfen einen bestätigten Klartraum, auch Menschen mit wenig Erfahrung. Diese Studie ist noch nicht begutachtet.

Studien dazu

  1. Aspy 2020: International Lucid Dream Induction Study
  2. Picard-Deland u. a.: SSILD mit Sinnes-Signalen (Vorabdruck)

Dieser Artikel fasst Studien in einfacher Sprache zusammen. Er ersetzt keine ärztliche Beratung. Gesundheitshinweis